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ESC im ORF: 100 Stunden Live-Offensive und Medienzentrale am Rathausplatz

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© ORF/Roman Zach-Kiesling

Im Bild: Alexandra Maritza Wachter, ESC-Executive-Producer Michael Krön, Ingrid Thurnher (interimistische ORF-Generaldirektorin), Auri (das Maskottchen des diesjährigen Eurovision Song Contest), Bürgermeister Michael Ludwig, Oliver Lingens, ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, Norbert Kettner (CEO WienTourismus).

ESC im ORF: 100 Stunden Live-Offensive und Medienzentrale am Rathausplatz

Nach Angaben des ORF: Die ORF-Programmdirektorin betont, dass das Glasstudio am Wiener Rathausplatz während der ESC-Woche als zentraler Dreh- und Angelpunkt der Berichterstattung dienen soll. Erstmals werden sämtliche TV- und Radiosender des ORF von einem gemeinsamen Standort aus senden, was als Zeichen für Offenheit und Zusammenhalt inszeniert wird. Das Konzept versteht sich als multimediales Zentrum mit publikumsnaher Ausrichtung – eine Art öffentlich zugängliches „Wohnzimmer“ für das gesamte Land.

© ORF/ZOOMVP.AT

„ESC im ORF: Über 100 Stunden live aus dem Glasstudio am Rathausplatz“ Der ORF bündelt seine gesamte ESC-Berichterstattung im Glasstudio am Wiener Rathausplatz. Von dort aus sind über 100 Stunden Live-Content geplant, womit der Sender den Standort klar als mediales Herzstück des Events positioniert.

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Primetime & Moderation:

Zentrale Gesichter der ESC-Primetime sind Barbara Schöneberger, Andi Knoll, Caroline Athanasiadis und Fanny Stapf. Schöneberger führt durch die dreiteilige Freitagabend-Show „Wir sind Song Contest“ (Jubiläum, Highlights, Legenden). Knoll übernimmt mehrere Ausgaben von „Mr. Song Contest proudly presents“, Athanasiadis moderiert eine Spezialausgabe von „Smart 10 Big“, während Stapf eine umfassende Österreich-Doku zum ESC liefert.

Finalphase & Eventdramaturgie:

Rund um das Finale wird die Berichterstattung ausgeweitet: Pre-Show und Aftershow mit Schöneberger sowie Cesár Sampson liefern Interviews, Stimmungen und Nachanalysen. Ergänzt wird dies durch Society-Formate („Promis, Punkte, Partys“) und die offizielle „Opening Ceremony“, bei der alle Delegationen öffentlich inszeniert durch Wien ziehen.

Begleitformate & tägliche Struktur:

Mit „Vienna 2026 – Das Song Contest Magazin“ (täglich am Vorabend) und „Vienna 2026 – Die Songs“ (an den Semifinaltagen) schafft der ORF kontinuierliche Orientierung im Programm. Parallel liefert das „ZIB Magazin Song Contest“ vertiefende Hintergrundberichte, inklusive politischer und historischer Einordnung. Regionale Perspektiven kommen durch „Wien heute“ (inkl. Specials) sowie „Kultur heute“ aus dem Glasstudio hinzu.

Musik- und Showhighlights:

Ein zentrales Event ist „70 Jahre ESC – Das Konzert“ mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Christian Kolonovits, ergänzt durch prominente ESC-Acts wie Johnny Logan oder Nicole. Zusätzlich verbindet „Ein Fest für den Song Contest“ Musical und ESC-Historie vor der Kulisse des Wiener Rathauses.

Radio als zweite Live-Säule:

Alle ORF-Radios senden vom Rathausplatz. Kernstück ist der Ö3-Wecker mit Philipp Bergsmann und Anna Kratki sowie täglichen ESC-Schaltungen von Knoll. Ergänzend:

  • Ö3-Countdown am Finaltag mit den größten ESC-Hits
  • Ö1 mit ganztägigem Kultur- und Diskursprogramm
  • FM4 mit interaktiven Fanformaten („Sounds like Song Contest“)
  • Regionale Sender mit Live-Sondersendungen und Publikumsaktionen

Streaming, Social & Online-Ausbau:

Mit ORF ON und ORF SOUND wird das Angebot digital erweitert: Livestreams, On-Demand-Inhalte, Backstage-Formate („Backstage Diary“ mit Victoria Swarovski und Michael Ostrowski) sowie kuratierte Inhalte von Acts und Hosts. Social Media fokussiert auf junge Zielgruppen mit Livestreams (z. B. Opening Ceremony), Backstage-Clips und Artist-Content aus einem eigenen Digitalstudio.