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„La dolce vita“ in Graz: Die Opernredoute feierte ihr 25. Jubiläum als rauschende Ballnacht
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„La dolce vita“ in Graz: Die Opernredoute feierte ihr 25. Jubiläum als rauschende Ballnacht
Mit italienischer Lebensfreude, großer Bühnenkunst und kulinarischem Anspruch feierte die Oper Graz am 31. Jänner 2026 die 25. Opernredoute. Unter dem Motto „La dolce vita“ verwandelte sich das Haus für eine Nacht in einen vibrierenden Treffpunkt aus Musik, Tanz, Genuss und Begegnung. Bereits ab 18:30 Uhr trafen die Gäste ein, um 21:00 Uhr begann der offizielle Ballabend, der bis in die frühen Morgenstunden gegen 05:00 Uhr andauerte.
Im Jubiläumsjahr präsentierte sich die Opernredoute als bewusst inszeniertes Gesamterlebnis. Nicht nur der Ballsaal, sondern das gesamte Opernhaus wurde bespielt: Foyers, Treppen und Salons wurden zu fließenden Schauplätzen einer langen Ballnacht. Gleichzeitig setzte die Veranstaltung erneut ein klares Zeichen für Verantwortung und Nachhaltigkeit – die Opernredoute 2026 wurde wieder als offizielles Green Event umgesetzt.
Ein Auftakt voller Spannung und musikalischer Kraft
Die Eröffnung begann bewusst reduziert: ein Moment der Stille, bevor sich der Ballsaal öffnete. Dann füllten Klang und Bewegung den Raum. Der Chor der Oper Graz, die Grazer Philharmoniker und rund hundert Paare des Eröffnungskomitees setzten gemeinsam den ersten großen Akzent des Abends. Unter der musikalischen Leitung von Johannes Braun entstand ein festlicher Auftakt zwischen Präzision und Emotion.
Zu Giuseppe Verdis „Libiamo, ne’ lieti calici“ aus La Traviata zogen die Paare in den Saal ein. Glanzvolle Details lieferten die Diademe von Juwelier-Uhren Weikhard, entworfen von Eva Poleschinski. Tänzerische Impulse kamen von TanzAktiv! der Oper Graz sowie der Ballett Akademie Graz. Mit der Eröffnungspolonaise von Claudia Eichler, Lisa Weswaldi-Eichler und Pierre Gider wurde das Parkett schließlich freigegeben – und der Ball ging in den freien Tanz über.
Mitternacht: Wenn Bühne, Licht und Bewegung verschmelzen
Der künstlerische Höhepunkt folgte um Punkt zwölf. Unter der Leitung von Dirk Elwert entwickelte sich die Mitternachtsshow zu einem dichten, dynamischen Zusammenspiel aus Tanz, Musik und Szene. Das Motto La dolce vita wurde in wenigen intensiven Minuten verdichtet – elegant, humorvoll und mit hohem Tempo.
Tänzer:innen, Musiker:innen und Sänger:innen traten als temporäres Ensemble auf, getragen von präziser Choreografie, markanten Lichtstimmungen und ausdrucksstarken Kostümen. Der Saal reagierte mit gespannter Aufmerksamkeit und lang anhaltendem Applaus – ein Moment, der nur im Hier und Jetzt funktionierte.
Quadrillen als pulsierendes Zentrum der Ballnacht
Unmittelbar danach verlagerte sich die Energie ins Publikum. Die erste Quadrille, geleitet von Conny Leban-Ibrakovic und Jörg Dietrich, entwickelte sich zu einem mitreißenden Gemeinschaftserlebnis zwischen Ordnung, Improvisation und sichtbarer Freude.
Eine zweite Quadrille folgte um 02:30 Uhr. Patricia Stieder-Zebedin und Wolfgang Nicoletti führten durch die Choreografie und sorgten dafür, dass der Schwung der Nacht bis tief in die frühen Morgenstunden anhielt. Die Quadrille bestätigte erneut ihren festen Platz als Herzstück der Opernredoute.
La dolce vita auch kulinarisch erlebbar
Neben Musik und Tanz spielte auch der Genuss eine zentrale Rolle. Die Opernredoute brachte La dolce vita sichtbar und schmeckbar in die Genusshauptstadt Graz. Vom Einlass bis zum Finale begleiteten Cohibar, Freiblick, Genusshandwerk und Stainzerbauer die Gäste durch die Nacht.
Die Cohibar setzte auf Drinks only und servierte präzise gemixte Signature-Cocktails, die zwischen zwei Tänzen den Rhythmus hielten. Kulinarisch zeichneten Freiblick, Genusshandwerk und Stainzerbauer gemeinsam das Profil des Abends: regional verankert, zeitgemäß interpretiert und bewusst leicht gehalten. Statt schwerer Menüs wurden kleine, sorgfältig komponierte Genussmomente geboten – ideal für das Flanieren durch das Haus und den nächsten Gang auf das Parkett.
Ein besonderer Fixpunkt war auch heuer wieder ein Klassiker der Opernredoute: die legendären Opernredoute-Würstel von Landhof. Ausschließlich an diesem einen Abend im Jahr erhältlich, standen sie für ausgewählte Zutaten, traditionelle Rezeptur und handwerkliches Können – aus spürbarer Liebe zum Produkt.
Ein Jubiläum, das nachwirkt
Die 25. Opernredoute zeigte eindrucksvoll, warum dieser Ball seit Jahrzehnten zu den gesellschaftlichen Höhepunkten zählt. La dolce vita wurde nicht nur zitiert, sondern in Musik, Bewegung und Genuss gelebt. Es war eine Nacht, die sich nicht reproduzieren lässt – sondern erlebt werden musste. Graz tanzte. Und die Oper war für ein paar Stunden ihr strahlender Mittelpunkt.
© KANIZAJ photography
Stefano Bernardin führte mit Charme und Präzision durch die Nacht
Als Conférencier begleitete Stefano Bernardin das Publikum durch den Abend. Der Wiener Schauspieler mit italienischen Wurzeln, ausgezeichnet mit der Romy als männlicher Shootingstar und dem Nestroy-Theaterpreis als bester Nachwuchsschauspieler, überzeugte mit feinem Humor, sicherem Timing und stilvollen Übergängen. Seine Erfahrung aus Theater, Film, Fernsehen und Kabarett verlieh der Ballnacht Leichtigkeit und Struktur zugleich – ganz im Geist von La dolce vita.
Portrait Johann Lafer (c) Anne Peter
Starkoch Johann Lafer als „Kulinarischer Botschafter“: exklusives „La dolce vita“-Dessert
Zur Jubiläumsausgabe der Opernredoute wird Johann Lafer als kulinarischer Botschafter auftreten. Der international renommierte steirische Starkoch zählt zu den profiliertesten Persönlichkeiten der Kulinarik im deutschsprachigen Raum und wird den Abend persönlich begleiten.
Anlässlich des diesjährigen Mottos kreiert Johann Lafer eigens für das Jubiläum eine exklusive Dessertkomposition mit dem Titel „Johann Lafers La dolce vita-Dessert“.
Das Dessert kombiniert süßes Kürbiskernpesto mit fein-fruchtigem Waldhimbeergelee. Die Aromen sind in eine dünnwandige Schokoladenhalbkugel eingebettet und werden durch luftigen Schokoladenschaum ergänzt.
Organisationsteam
© KANIZAJ photography
Ein Blick auf Ehrengäste
- Landeshauptmann-Stellvertreterin Khom – Manuela Khom
- Dr. Karlheinz Kornhäusl – Landesrat
- Stadtrat Kurt Hohensinner, MBA (ÖVP)
- Saubermacher – KR und AR Hans Roth
- Slowenischer Botschafter
- Landtagspräsident Gerald Deutschmann
- Gabriele Schreier (Botschafterin der Schweiz in Slowenien)
- Bühnen Graz GF Bernhard Rinner
- Oper Graz Intendant Ulrich Lenz
- Eva Poleschinski, Designerines
- Schlagerstar Simone
- Heribert Kasper
- Simone Lugner
Sämtliche Pressefotos: Presseagentur: MOBINS HIGHSOCIETY AD
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